Fingerfood mit besonderer Note

fingerfoodservice in Stuttgart-Gablenberg

fingerfoodservice in Stuttgart-Gablenberg

Neumitglied im HGV Gablenberg
Ob großer Event oder kleines Geburtstagsbüffet, ob Geschäftseröffnung oder Schulungstermin – der Fingerfoodservice Gablenberg macht’s passend und hebt sich von anderen Caterern dadurch ab, dass er dank der Wurzeln von Inhaberin Ouafa Daoudani auch orientalisch inspirierte Spezialitäten im Programm hat. Seit Dezember 2014 bereitet sie in der Gablenberger Hauptstraße 119 ihre Leckereien zu und beliefert damit Firmen, Feste und andere Veranstaltungen.
Geliefert werden überwiegend kalte, direkt „aus der Hand“ zu essende Gaumenfreuden: belegte Brötchen, Sandwiches, Canapés, Spieße, aber auch Fingerfood im Glas. Die Palette reicht von Butterbrezel und Käsebrötchen über gefüllte Pfannkuchen und Hähnchenkeulen bis hin zu gebratenen Auberginen, orientalischen Hackfleischbällchen und Kuskus-Salat mit Minze und grünem Koriander.

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Gablenberger Flohmarkt am 18. Juni 2016

Lesestoff gibt es in rauen Mengen auf dem Flohmarkt.     Foto: aia

Lesestoff gibt es in rauen Mengen auf dem Flohmarkt. Foto: aia

Restplätze sind noch zu haben

Ein paar Restplätze sind noch zu haben, aber wer beim Gablenberger Flohmarkt am 18. Juni dabei sein will, sollte sich schleunigst anmelden. Dieser Termin bietet alle Jahre wieder die Möglichkeit, nicht mehr Genutztes zu Hause auszusortieren – und alle Jahre wieder entsteht zwischen dem Schmalzmarkt und dem Schulhof in der Pflasteräckerstraße eine riesige Fundgrube.
Der Verkauf läuft am Flohmarkt-Samstag von 8 bis 16 Uhr, aufbauen kann man in der Frühe ab 7 Uhr. Auch in diesem Jahr kommen teilweise Standbeschicker von weit her, denn der Flohmarkt ist weit über die Grenzen des Stadtbezirks und der Stadt hinaus ein Begriff. Sein besonderer Charakter kommt dadurch zustande, dass keine Profis zugelassen sind, sondern lediglich Privatverkäufer. Sie schätzen nicht nur die zahlreichen Flohmarkt-Fans, sondern auch die gute Stimmung auf dem Markt. Wer sich noch anmelden möchte, kann dies bei Jürgen Wegst tun:
Betten Wegst, Gablenberger Hauptstraße 41, Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Der laufende Meter Standplatz kostet sechs Euro.        aia

Corinna Bader „stylt“ seit 30 Jahren Hunde

Corinna Bader und Hündin Wanda, frisch geduscht.    Foto: aia

Corinna Bader und Hündin Wanda, frisch geduscht. Foto: aia

Pflegeprogramm für den besten Freund

Wanda hat Geduld wie ein Engel. Die Hündin, eine Kreuzung aus Australian Shepard und Pudel, lässt sich bürsten, duschen, shampoonieren, wieder abduschen, föhnen und anschließend die Haare schneiden, ohne einen Mucks zu machen. Schließlich wurde sie quasi in einen Hundesalon hineingeboren: Seit 30 Jahren arbeitet ihr Frauchen Corinna Bader selbständig mit „Julchens Hundesalon“ im Hinterhaus der Bergstraße 22.

Corinna Bader ihrerseits ist mit Hunden groß geworden. „Wir hatten immer Pudel“, erzählt sie. Pudel gehen regelmäßig zum „Friseur“; mit selbigem war die Familie aber irgendwann nicht mehr zufrieden. Worauf Corinna Bader damals dem „Julchen“ selbst die Haare schnitt. „Das sah furchtbar aus“, gesteht sie – und ließ sich deshalb damals vier Monate lang in einem Hundesalon ausbilden. So kam es, dass die Sport- und Gymnastiklehrerin am 1. Juni 1986 einen eigenen kleinen „Salon Julchen“ eröffnete.

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Lange Ost Nacht am 23. Juli 2016

Auch sportliche Vorführugen sind wieder zu sehen.     Foto: aia

Auch sportliche Vorführugen sind wieder zu sehen. Foto: aia

Zirkus ist wieder dabei

Das Bühnenprogramm für die Lange Ost Nacht steht: Auf dem Schmalzmarkt und der Bühne in Ostheim sind Volks-, Karnevals- und Bauchtanz ebenso zu sehen wie Liedermacher und bewährte Partybands. Darüber hinaus gibt es auch in diesem Jahr eine HipHop-Bühne auf dem Schulhof an der Pflasteräckerstraße, eine Bühne, deren Programm die Deutsche Jugend aus Russland gestaltet und ein großes Programm beim Kulturwerk in Ostheim.

Nach einer Pause im vergangenen Jahr kann man sich dieses Mal auch wieder auf Zirkusvorstellungen freuen. Das Kinder- und Jugendhaus Ostend und die Raichberg-Realschule stellen dafür gemeinsam ein Programm mit verschiedenen Zirkusgruppen zusammen.
Auch auf der Straße sind, neben zahlreichen kulinarischen und Info-Ständen, sportliche und musikalische Vorführungen zu erleben. Das sind viele Gründe, Samstag, den 23. Juli dick im Kalender anzustreichen: Um 18 Uhr beginnt die große Party im Osten.

Neue Ausstellung ab 11. Juni 2016

Auszug aus einem Kalender der Baufirma Hüfftlein.Sammlung: MUSE-O

Auszug aus einem Kalender der Baufirma Hüfftlein. Sammlung: MUSE-O

Teil 2 von „Made in S-Ost“

Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er- Jahre hinein erlebte der Stuttgarter Osten eine stürmische Industrialisierung. Firmen von nationaler und internationaler Bedeutung, aber auch heute vergessene Spezialisten produzierten hier. Noch schneller erfolgte die daran anschließende De-Industrialisierung des Stadtbezirks.
Den ersten Teil der Ausstellung über die Industriegeschichte von Stuttgart-Ost zeigte MUSE-O im Jahr 2015 als Jubiläumsschau. Nun folgt 2016 ein zweiter Teil, in dem wiederum rund 40 hiesige produzierende Unternehmen vorgestellt werden. Eine Lautenbaufirma ist diesmal ebenso dabei wie eine Rennwagenschmiede oder eine Silberwarenfabrik. Jeweils ein aussagekräftiges Exponat und ein prägnanter Text erzählen die Unternehmensgeschichte. Fotos von arbeitenden Menschen und Produktionsstätten runden das Bild ab. Vernissage dieser Ausstellung ist am Samstag, 11. Juni um 15 Uhr.
Ein Buch wird die Ergebnisse der beiden Ausstellungen zusammenfassen.
MUSE-O legt zu dieser Ausstellung ein Begleitprogramm auf. Exkursionen in den Stadtteilen, Führungen in der Ausstellung und Vorträge werden ergänzend informieren. Genaue Themen und Termine sind der Homepage zu entnehmen: www.muse-o.de.

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Sommergäste im MUSE-O angekommen

Mauersegler im Flug.    Foto: nabu-naturgucker

Mauersegler im Flug. Foto: nabu-naturgucker

Mauersegler beobachten ab Mitte Juni

Die Mauersegler sind in Gablenberg eingetroffen. „Sie warten zum Teil noch auf ihre Partner, zum Teil haben sie sich schon gefunden und sind abends drin in der Box“, erzählt Rolf Kayser, der sowohl in seinen privaten Nistboxen wie auch unterm Dach von MUSE-O, dem Alten Schulhaus, schon einige der Vögel gesichtet hat. Die Langstreckenzieher, die jedes Jahr zwischen Deutschland und dem südlichen Afrika pendeln, kehren immer wieder an ihren gewohnten Ort zum Nisten zurück, treffen sich dort mit ihrem Partner und beziehen dann in aller Regel „exakt die gleich Box, in der sie im letzten Jahr ihre Jungen großgezogen haben“, sagt Kayser.

Im MUSE-O stehen insgesamt 18 Nistboxen bereit, ein Teil davon ist noch relativ neu und war bisher nie belegt, weil die Vögel nur zögerlich neue Unterkünfte annehmen. „Ich hoffe, dass das in dieser Saison noch weiter besiedelt wird“, sagt der Vogelexperte. Da alle Boxen verkabelt und mit Kameras versehen sind, werden auch wieder Einblicke in die Kinderstube der Flugkünstler möglich. Ab Mitte Juni lohnt sich das, dann fliegen die Eltern vermehrt aus, um Nahrung zu suchen und man sieht die Jungvögel. Rolf Kayser bietet deshalb mittwochabends Beobachtungstermine an: Ab 19 Uhr kann man sich unterm Dach des Alten Schulhauses einfinden und auf der großen Leinwand verfolgen, was in den verschiedenen Boxen vor sich geht. Zudem gibt es einen informativen Film über die Vögel zu sehen, Rolf Kayser steuert weitere Details bei und beantwortet Fragen.
Erster Beobachtungstermin ist am Mittwoch, 15. Juni um 19 Uhr, der letzte Termin ist in der Regel bei der Langen Ost Nacht oder am letzten Juli-Mittwoch – je nach Entwicklungsstand der Jungvögel. „Sie brauchen ziemlich genau sechs Wochen, bis sie flügge sind“, sagt Kayser.
Wie immer sind Schulklassen oder andere Gruppen zur Vogelbeobachtung willkommen und können einen Termin unabhängig vom Mittwochabend vereinbaren. Dafür melden sie sich beim Vorsitzenden von MUSE-O, Peter Metzler, E-Mail p.metzler@muse-o.de oder Fax 480 04 83.    aia

Riesengroßes Interesse an den HGV-Giraffen

Versteigerung der HGV-Giraffen

Versteigerung der HGV-Giraffen

Schlag auf Schlag versteigert

Noch immer gehen beim Handels- und Gewerbeverein Gablenberg Anfragen nach den bemalten Giraffen ein, die den Winter über vielen Kindern und Erwachsenen in der Gablenberger Hauptstraße Freude gemacht haben. Zu haben ist keine mehr davon, alle Figuren, die am verkaufsoffenen Sonntag zur Versteigerung standen, haben blitzschnell Abnehmer gefunden.
Schon kurz vor dem Maimarkt-Sonntag füllte sich das E-Mail-Postfach des HGV: Ein Angebot ums andere für die Giraffenversteigerung purzelte herein. Zahlreiche Interessenten boten 300 und mehr Euro für eine der langbeinigen Schönheiten, die von Kindern, Künstlern und Gewerbetreibenden bemalt worden waren.
Als Jürgen Wegst vom HGV am Sonntag den Auktionsraum öffnete, bestätigte sich das große Interesse. Im ehemaligen Schlecker-Markt am Lindenplatz herrschte reger Betrieb, ganze Familien diskutierten, welche Giraffe ihre Favoritin bei der Versteigerung sein sollte. Jil, sechs Jahre alt, schloss spontan das Exemplar mit Blumen und Wolken ins Herz, das Meike Hartmann von Lomi-Lomi gesponsert und Kinder der Kita am Klingenbach bemalt hatten. Oder doch lieber die Nummer 9? Am Ende war die Hauptsache, dass ihr Papa Klaus überhaupt einen der hübschen Langhälse für zu Hause ersteigern konnte, was ihm gelang. Andere hatten eine Liste der Wunsch-Objekte dabei, so eine Bieterin aus Nürtingen, die ein Gablenberger Ehepaar vertrat und am Ende zwei Mal den Zuschlag bekam.

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Bäume in der Libanon-/Bussenstraße

Wütende Bürger in der Sitzung

Ein gutes Dutzend Bürger meldete sich in der jüngsten Bezirksbeiratssitzung zu Wort und kritisierte empört die geplanten Baumpflanzungen in der Bussen- und Libanonstraße. Ein Schreiben der CDU-Fraktion in ihren Briefkästen hatte sie informiert, dass das Thema auf der Tagesordnung stand. Wer hat dieses Projekt beschlossen? Warum wurden die Bürger nicht gehört? Warum pflanzt man ausgerechnet in einer Straße, die reichlich Grün, aber zu wenig Parkplätze hat, Bäume? Das waren einige ihrer Fragen.

Zur Vorgeschichte: Im Dezember 2014 hatte die Verwaltung dem Bezirksbeirat die Pläne vorgestellt, schon damals begleitet von Bürgerprotesten. Das Gremium stimmt damals aber mit sechs Gegenstimmen grundsätzlich dem Konzept zu. Aufgrund vieler „gelber Karten“, die bei der Stadtverwaltung eintrafen, und einer Anfrage der CDU im Gesamtgemeinderat, war dann von vorläufiger Zurückstellung des Vorhabens die Rede. Der Oberbürgermeister kündigte in einem Schreiben Bürgerbeteiligung für solche Vorhaben an. Damit seien aber nur künftige Projekte gemeint gewesen, erklärte Johann Brauer, der Amtsleiter im Gartenamt ist. Das wisse er, weil er selbst formuliert und das Schreiben dem OB zur Unterschrift vorgelegt habe.

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Schwaben-Apotheke feiert zwei Jahrzehnte

Sie sind das aktuelle Team der Schwaben-Apotheke.     Foto: privat

Sie sind das aktuelle Team der Schwaben-Apotheke. Foto: privat

Edeltraud Bader sagt „Danke“ mit tollen Aktionen

Die Apothekerin Edeltraud Bader und die Schwaben-Apotheke feiern 20 gemeinsame Jahre: Aus diesem Anlass hat die Apotheke im Jubiläumsmonat Mai für alle Kunden attraktive Angebote. Im wöchentlichen Wechsel gibt es 20 Prozent Jubiläumsrabatt auf Kosmetikprodukte der Firmen Dr. Grandel, Eucerin, La Roche Posay und weitere. Draußen am Stehtisch werden leckere und gesunde Drinks zur Verkostung angeboten. Während der vier Aktionswochen informiert das Schaufenster mit Fotos über die Geschichte der Apotheke und stellt alle Mitarbeiter/innen vor.
Eröffnet wurde die Schwaben-Apotheke bereits im Jahr 1950 von Konstantin Baumann in der Gablenberger Hauptstraße 108. 1953 feierte er dort sein goldenes Berufsjubiläum. Sein Sohn, Werner Baumann, übernahm die Apotheke nach dem Tode des Vaters in den 60-er Jahren. 1970 zog er dann in die heutigen Räumlichkeiten, genau gegenüber, in den Neubau mit der Hausnummer 109. Dort konnte er nach seinen Vorstellungen die Apotheke modern und elegant gestalten.
Zum 1. Mai 1996 verkaufte er, selbst schwer krank, das Geschäft an Edeltraud Bader. Die Apothekerin hatte in Erlangen studiert und dort bereits eine Apotheke betrieben, bevor sie nach Stuttgart kam. In Gablenberg fand sie ein geeignetes Objekt. „Die Entscheidung ist mir nicht schwer gefallen“, sagt sie. Die kleine, gut eingeführte Apotheke, direkt in der Landeshauptstadt und trotzdem familiär, entsprach exakt ihren Vorstellungen. Hier fühlte und fühlt Edeltraud Bader sich seit 20 Jahren wohl.
Von Anfang an war sie im Handels- und Gewerbeverein Gablenberg engagiert und versuchte damit, für den Stadtteil aktiv zu sein. Als 2008 die Schließung des nahegelegenen Reformhauses drohte, übernahm Edeltraud Bader das Geschäft und konnte es weitere sieben Jahre am Leben erhalten.
Die Geschäftsräume der Apotheke hat sie nach und nach umgestaltet und modernisiert. Das eine oder andere Detail von damals blieb erhalten, mit moderner Technik geschickt kombiniert. Ganz aktuell nun, pünktlich zum Jubiläuaktuellem, wurde eine Automatiktür eingebaut, sodass ein nahezu barrierefreier Zugang möglich ist. Inzwischen liegt das Schwergewicht der Arbeit wieder rein im pharmazeutischen Bereich und soll in dieser Form weiter lange Bestand haben.

Goldi Zizek führt seit Juni 2015 die Weinstube Träuble

Gemütliches Ambiente ist Goldi Zizek wichtig. Foto: aia

Gemütliches Ambiente ist Goldi Zizek wichtig. Foto: aia

Das Beste von der Steiermark bis Schwaben

In der Weinstube Träuble bekommt man einen Schwäbischen Wurstsalat, Kässpätzle, Gaisburger Marsch oder einen Zwiebelrostbraten – aber auch Speisen wie Wirsingwickel, Backhendl oder Topfenstrudel. Denn Wirtin Zlatka Goldi Zizek, die selbst am Herd steht, hat Wurzeln in der Steiermark, lebt aber schon lange unter Schwaben. Folglich verschmelzt sie, wie sie selbst sagt, das Beste aus beiden Küchen und bietet außerdem Weine aus beiden Ländern. So finden die Gäste alte und öfter mal auch neue Lieblingsspeisen zwischen sauren Kutteln und Kaiserschmarrn, zwischen dem begehrten Ochsenschwanzragout und Vanilleeis mit Kürbiskernöl. Oder im Chefschnitzel, einer echten Spezialität des Hauses: Ans Cordon Bleu angelehnt, besteht es aus einer gefüllten Schweinsroulade mit Sesam-Kürbiskern-Kruste.
Alles ist frisch und selbst gemacht, immer mit dem Grundsatz vor Augen, „eine richtige Weinstube“ zu bleiben. Denn eine solche und nichts anderes gehört ins historische Träuble, das scheint nicht nur der fröhliche Kerl mit Weste und Weinglas auf einem Bild in der Gaststube zu bestätigen. Es war auch Familie Krämer wichtig, den Hauseigentümern, die das Gebäude saniert und das Mobiliar restauriert haben. „Die Leute wollen Gemütlichkeit und gute Weine“, sagt Goldi Zizek, die im Stadtteil bestens bekannt ist. Seit 35 Jahren kennt sie Gablenberger und die Gablenberger kennen sie, vor allem vom Vereinsheim der SKG, wo sie lange in der Küche und im Service gearbeitet hat. Jetzt hat sie die Perspektive gewechselt und muss feststellen, wie schwer es ist, gutes gastronomisches Personal zu finden. Deshalb macht die Chefin derzeit das meiste alleine, was auf Dauer kaum zu schaffen sein wird. Aber, sagt sie, „irgendwann kriegen wir das in den Griff“.
Die Öffnungszeiten im Träuble:

Gemütliches Ambiente ist Goldi Zizek wichtig.     Foto: aia

Susanne Furtner stellt im Café MuseO aus

Stierkopf im Café

„Ach, Sie sind die Frau mit dem roten Stier!“ Diesen Ausruf hat Susanne Furtner schon öfter gehört. Ihr Bild mit dem roten Stierkopf, das bis vor kurzem in ihrer Kunstwerkstatt Mal Art in der Kurve der Aspergstraße hing, zog auch die Blicke von draußen auf sich. Selbst vom Auto aus hatten manche das großformatige Werk entdeckt. Auch Carina Sulerova, der Wirtin des Café MuseO, fiel es auf. Sie ging kurz entschlossen zur neuen Nachbarin ins Atelier und fragte, ob sie nicht eine Ausstellung in ihren Räumen machen wolle. So kam es, dass jetzt mindestens das nächste Vierteljahr lang der Stier und weitere großformatige, farbenfrohe, größtenteils abstrakte Malereien von Furtner im Café zu sehen sind.     aia

Neue Ausstellung läuft

Andrang herrschte bei der Eröffnung der „Tiergärten“-Ausstellung im MUSE-O. Foto: Kunert

Andrang herrschte bei der Eröffnung der „Tiergärten“-Ausstellung im MUSE-O. Foto: Kunert

Überraschung aus der Tüte

Zunächst sah es so aus, als sollte dies eine schöne und würdige, aber doch recht normale Ausstellungseröffnung werden. Doch dann nahm die MUSE-O-Veranstaltung am Ostermontag eine unerwartete Wendung… Aber der Reihe nach.

Über 50 Besucherinnen und Besucher drängten sich an diesem Nachmittag zwischen den Schautafeln und Vitrinen, neugierig darauf, was die Ausstellungsmacher von MUSE-O denn diesmal zu bieten hätten. Winfried Linse trug launige Tiergedichte vor, der MUSE-O-Vorsitzende Peter Metzler begrüßte die Erschienenen, dankte all denen, die die Darstellung erst möglich gemacht hatten. Jörg Kurz, auf dessen Buch „Vom Affenwerner bis zur Wilhelma“ die Ausstellung beruht, erläuterte eindrücklich, wie sich das Verhältnis des Menschen zum Tier, besonders zum Zootier, in den letzten 200 Jahren verändert hat, versäumte auch nicht, auf die Gefährdung vieler Tierarten hinzuweisen; schließlich zerstöre der Mensch Tag für Tag die Lebensgrundlagen der Wildtiere. Kurator Ulrich Gohl sprach von der Aura, die von den bis zu zwei Jahrhunderte alten Exponaten dieser kleinen, feinen Ausstellung ausgehe.
Man war’s zufrieden, studierte die Bild-Text-Tafeln mit ihren vielen schönen Abbildungen, genoss die Objekte aus dem Besitz des königlichen Tier-Couriers Seitz, der Löwenbändigerin Claire Heliot und eines Nippes-Sammlers. weiterlesen Neue Ausstellung läuft